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Aktuelles | Ein großer Start für den Kindergemeinderat

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Wie viele Kinder wollen aktiv werden und Obdach noch besser machen? Diese Frage ließ sich bei der ersten Kindergemeinderatssitzung mit „sehr viele“ beantworten! 48 Kinder zwischen 8 und 12 Jahren folgten der Einladung in Obdach mitzumischen.

Bürgermeister Peter Bacher und die GemeinderätInnen Klaus Moitzi und Angela Schmerlaib waren beim Auftakt dabei und freuten sich sehr, so viele interessierte Mädchen und Buben begrüßen zu dürfen. Bürgermeister Bacher betonte, dass ihm und dem Gemeinderat die Meinungen und Ideen der Kinder sehr wichtig sind.

Und was macht der Kindergemeinderat?

Bereits bei der ersten Sitzung brachten die frischgebackenen KindergemeinderätInnen viele Ideen ein, die sie gerne in Obdach umsetzen möchten und die zu einem besseren Zusammenleben beitragen sollen.

Jedes Kind kann seine Meinung im Kindergemeinderat kundtun und darüber in der Gruppe diskutieren. Bis zum Jahresende sollen einzelne Ideen zu Projekten ausgearbeitet und gemeinsam mit den Gemeindeverantwortlichen umgesetzt werden. Bernd Mehrl und Eva Rosenkranz von beteiligung.st, der Fachstelle für Kinder-, Jugend- und BürgerInnenbeteiligung begleiten den Kindergemeinderat.

Wozu einen Kindergemeinderat?

Mit der Gründung des Kindergemeinderats eröffnet die Marktgemeinde Obdach den Mädchen und Buben eine kinderfreundliche Beteiligungsmöglichkeit, um aktiv in der Kommunalpolitik mitgestalten zu können. Die Kinder beschäftigen sich mit Themen, die das Zusammenleben und vor allem das Leben der Kinder in ihrer Gemeinde betreffen. Die KindergemeinderätInnen diskutieren über Kinderanliegen, lernen die Aufgaben der Stadtgemeinde besser kennen und setzen schrittweise ihre Ideen um. So lernen sie auf spielerische Art mehr über die Strukturen einer Demokratie.

Ein weiterer wichtiger Grundgedanke ist, dass die Gemeindeverantwortlichen den Kindergemeinderat als erste Anlaufstelle für Kinderfragen sehen. Die Mädchen und Buben werden somit als Expertinnen und Experten ihrer Lebenswelt wahrgenommen.

Beide Seiten profitieren von der engen Zusammenarbeit und dem wertschätzenden Umgang miteinander: Die Gemeinde lernt die Bedürfnisse der Kinder vor Ort kennen, holt sich wertvolle Anregungen für zukünftige Angebotsplanungen und kann dadurch Fehlinvestitionen vorbeugen. Die KindergemeinderätInnen selbst erleben, dass sie mit ihren Ideen von den Erwachsenen ernst genommen werden und sie mit ihrem Handeln tatsächlich etwas bewirken können.

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