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Marktgemeinde Obdach

Das Zirbenland finden Sie im "grünen Herzen" Österreichs, der Steiermark. Nur eine Autostunde von Graz entfernt, im Bezirk Murtal, eröffnet sich Naturliebhabern ein umfangreiches Angebot an geselligen Freizeitaktivitäten, kulinarischen Köstlichkeiten und familiären Unterkünften - eingebettet in eine malerische Umgebung, die durch Beschaulichkeit und Ruhe punktet.

Naturliebhaber wissen vor allem die Lage zu schätzen. Das angenehme, gemäßigte Klima, das herrliche Panorama auf die Seetaler Alpen und die weitläufige, unberührte Natur bezaubern von Anfang an.

Die folgenden 4 ehemaligen eigenständigen Gemeinden wurden im Jänner 2015 zur Marktgemeinde Obdach fusioniert.

 

Obdach

Obdach wurde 1190 erstmals urkundlich erwähnt. 1324 wurde Obdach zum Markt erhoben und verfügte auch über ein Hochgericht. Obdach war ein regional bedeutender Handelsplatz an der Straße über den Obdacher Sattel.

Auf einer Seehöhe von 874 m ist der alte Markt der wirtschaftliche und kulturelle Mittelpunkt des Zirbenlandes. Mit seinem geschlossenen Marktplatz, dem Torturm am Südende und den breiten alten Häusern, bietet er das Bild des mittelalterlichen Marktes, kultur-historisch überaus interessant.

Umrahmt von den Seetaler Alpen (mit Zirbitzkogel, 2.396 m) und der Stubalpe (mit Ameringkogel, 2.186 m, und Größingberg, 2.131 m) ist der Ort Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen, Bergfahrten und Mountainbike-Touren.

 

Amering

Die ehemalige Gemeinde Amering entstand im Jahre 1968 aus den ehemaligen Gemeinden Obdachegg und Prethal. Der Name Amering stammt vom im Gemeindegebiet höchsten Berg, (2.187 m) dem Ameringkogel. Die bergbäuerliche Gemeinde ist ländlich strukturiert. Bereits 2/3 der Bauern gehen einem Nebengewerbe nach.

Aufgrund der sonnigen Lage wird Amering als Wohngebiet bevorzugt und weist daher eine rege Bautätigkeit auf.

Für den Ruhe- und Erholungssuchenden stehen sowohl umfangreiche, als auch gemütliche Wanderwege mit Rastbänken an schönen Aussichtsorten zur Verfügung. Ein Waldlehrwanderweg gibt Aufschluss über die heimischen Holz- und Sträucherarten. Mountainbike-Routen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden ergänzen das Angebot. Der Urlaubsgast darf sich auf gepflegte Gaststätten und Bauernhöfe mit Fremdenzimmern und Ferienwohnungen in ruhiger Lage freuen.

 

St. Wolfgang am Zirbitzkogel

Das in 1.273 m Seehöhe gelegene idyllische Dorf auf sonnigem Bergrücken, ist das wohl meistbesuchte Urlaubsziel in weiter Runde. Greifbar nahe liegt der höchste Gipfel der Seetaler Alpen, der Zirbitzkogel mit 2.396 m. Den Horizont im  Norden und Osten begrenzen die Gipfel der Niederen Tauern und die Stubalpe. Der Ort ist seiner Natürlichkeit treu geblieben, ohne jedoch auf die Annehmlichkeiten einer modernen Zeit zu verzichten.

St. Wolfgang - Kienberg ist Ausgangspunkt für zahlreiche Mountainbike-Touren mit unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden.

Jedes Jahr findet in St. Wolfgang im August das traditionelle Zirbenfest statt, wo alle 2 Jahre die Zirbenhoheiten gewählt werden.

 

St. Anna am Lavantegg

Der Ort ist mit 1.291 m Seehöhe die höchstgelegene Pfarre der Steiermark und ist zu einem beliebten Wallfahrtsort geworden. Durch die wunderschöne Höhenlage, umrahmt vom schönen Bergpanorama, ist St. Anna der ideale Ausgangspunkt für eine Wanderung auf den Zirbitzkogel, wo man die Natur in der Pracht von Zirbenwäldern, Alpenblumen und Bergseen erleben kann. Die vielen Wandermöglichkeiten bieten dem Erholungssuchenden Ruhe und Schönheit.

St. Anna ist Ausgangspunkt für zahlreiche Mountainbike-Touren mit unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden.

 

Wie der Name Obdach entstand!

Der freundliche Markt Obdach liegt in einem weiten, fruchtbaren Talbecken, das auf zwei Seiten von mächtigen Wäldern und almreichen Bergzügen begrenzt wird. Im Westen sind es die Seetaler Alpen mit dem 2.396 m hohen Zirbitzkogel, im Osten erhebt sich der rundrückige Größenberg (2.131 m) und der Ameringkogel (2.184m).

In frühen Zeiten war dieses Gebiet mit dichten Urwäldern bedeckt, in denen zahlreiche Bären, Wölfe, Luchse, Wildkatzen, Wildschweine und andere Tiere hausten. In dieser Wildnis, Gamnarwald genannt, verirrte sich einst ein Graf bei der Verfolgung eines starken Bären und wurde dabei von der Nacht überrascht. Lange suchte er nach einem schützenden „Obdach“ und erspähte endlich in der Ferne einen schwachen Lichtschein. Als er sich mit vieler Mühe durch das dichte Gestrüpp hinarbeitete, erreichte er eine rußige Köhlerhütte, in der er, völlig erschöpft, gastliche Aufnahme fand. Weil ihm diese Gegend so gut gefiel und in Erinnerung an das nächtliche Abenteuer war, erbaute er später neben der Köhlerhütte ein geräumiges Jagdschloss, das er Rosenbach nannte. Mit der Zeit siedelten sich dort auch andere Menschen an, so dass schließlich eine kleine Ortschaft entstand, aus der dann der Markt Obdach erblühte. Der Name „Obdach“ soll also der Sage nach an das Jagdabenteuer des Grafen erinnern.