Sie befinden sich hier » Tourismus » Zirbenland » Seen im Steirischen Zirbenland

Seen im Steirischen Zirbenland

 

 

Wildsee

Der Wildsee befindet sich ein wenig abseits der Hauptwanderrouten auf den Zirbitzkogel und liegt auf 1.981 m Seehöhe. Vom Zirbitz kommend geht man über die „Weite Alm“, vorbei am Fuchskogel zum Wildsee. Es wird empfohlen der Wandermarkierung zu folgen und nicht den Weg über das steile Gelände zu gehen, weil es gefährlich ist. Immer wieder kann man die herrliche Aussicht auf den See von oben genießen. Der Wildsee hat eine einzigartige Lage und ist auf drei Seiten von einer steilen Bergformation umgeben. Die geschützte Lage des Wildsees ermöglicht eine artenreiche Vegetation. Alpenblumen von besonderer Schönheit und Farbenpracht finden hier ihre Heimat. Gespeist wird der Wildsee hauptsächlich vom Schneewasser und von kleinen Gebirgsquellen. Der Wildseebach, Abfluss vom Wildsee, mündet in die Lavant. Der Wildsee hat etwas Mystisches und Romantisches und ist einer der bekanntesten Seen rund um den Zirbitzkogel.

 

Kleiner Winterleitensee

Der kleine Winterleitensee befindet sich auf 1.800 m Seehöhe und ist bis auf wenige Meter mit dem Auto erreichbar. In unmittelbarer Nähe vom kleinen Winterleitensee befindet sich die Winterleitenhütte, wo man schöne Stunden auf der Terrasse, mit Blick auf den See verbringen kann. Man kann den vom Schilf verwachsenen See zu Fuß umrunden und Bankerl laden zum Verweilen ein. Mit  Blick auf die Bergkulisse vom Kreiskogel und dem Schlosserkogel, kann man hier die absolute Ruhe genießen. Den Zirbitz sieht man von dort nicht, jedoch ist die Winterleitenhütte ein beliebter Ausgangspunkt für eine Zirbitzwanderung.

 

Großer Winterleitensee


Wenn man den kleinen Winterleitensee erreicht hat, sollte man sich den großen Bruder nicht entgehen lassen. Dafür wird ein festes Schuhwerk empfohlen. Man erreicht den Großen Winterleitensee nach ca. 15 Gehminuten und einem kleinen Anstieg. Der See befindet sich auf einer Höhe von 1.843 m und ist optimal geeignet, um ein paar schöne Stunden zu verbringen. Auch hier gibt es rund um den See Bankerl, auf denen man die Natur und ein herrliches Panorama genießen kann. Es ist ein perfektes Ziel, um den Alltagsstress zu vergessen und richtig abzuschalten. Für viele Wanderer geht es von hier weiter auf den Zirbitzkogel oder auf den Kreiskogel. Manch anderer hat sein Ziel beim großen Winterleitensee schon erreicht und bricht dann wieder talwärts auf.

 

Lindersee

Der Lindersee befindet sich am Fuße des Zirbitzkogels und dem Scharfen Eck in einer Seehöhe von 2.051 m. Von der Sabathyalm aus, erreicht man nach einer Gehzeit von ca. 1 ½  Stunden den Lindersee. Der Lindersee ist so gut versteckt, dass man ihn erst im letzten Moment erblickt. Der Weg führt entlang der linken Seite des Sees weiter zum Zirbitzkogel. Er eignet sich perfekt um eine kleine Rast vor dem Aufstieg zu machen. Für den letzten steigen Anstieg bis zum Gipfel kann man ungefähr eine 3/4 Stunde Gehzeit berechnen.

Da der Lindersee nicht sehr tief ist, bietet er an heißen Sommertagen die perfekte Abkühlung. Im Winter ist der See sehr schnell zugefroren und meist auch von einer Schneedecke gut versteckt. Auch die Skitourenstrecke von der Sabathy führt direkt am See vorbei.

 

Der Lavantsee

 

Der Lavantsee liegt tief unter dem Gipfel des Zirbitzkogels auf einer Höhe von 2.053 m und gilt als Ursprung der Lavant, die durch das Lavanttal fließt und in Lavamünd in die Drau mündet. Der Lavantsee wird oftmals nicht berücksichtigt und seltener besucht, was allerdings nicht an der Schönheit des Sees, sondern vielmehr an seiner Lage liegt.

Am besten erreichbar ist der See von der Waldheimhütte aus. Von dort geht man vorbei an "Maria in der Zirbe", dem Türkenkreuz und der Köhlerhütte. Nach einem kräftigen Anstieg erreicht man den Lavantsee, der von mehreren Quellbächen und von Schmelzwasser gespeist wird.

 

 

Frauenlacke

Nicht die fehlende Schönheit ist der Grund der sträflichen Einsamkeit dieses Sees am ostseitigen Fuß zwischen Wenzelalpe und Kreiskogel, sondern vielmehr das militärische Sperrgebiet des Truppenübungsplatzes Seetaler Alpe.

Inmitten dieses Gebietes liegt die Frauenlacke auf 1.811 m Seehöhe und ist zumeist nur von den umliegenden Bergen mit dem Fernglas zu sehen. Fast den ganzen Sommer und auch Winter über, finden immer wieder militärische Übungen und Scharfschießen statt. Ein Betreten dieses Gebietes ist dann nicht nur gefährlich, sondern auch streng verboten.

Ochsenlacke

Die Ochsenlacke wird von insgesamt vier Lacken gebildet und befindet sich am östlichen Abhang, zwischen dem Kreiskogel und dem Scharfen Eck. Gespeist wird die Ochsenlacke von mehreren Quellen, sowie vom schmelzenden Schnee, der bis in den frühen Sommer der Sonne standhält. Als typisches Wanderziel zählen die Ochsenlacken nicht, vielmehr werden sie aus der Ferne bei der Überschreitung zwischen Kreiskogel und dem Scharfen Eck auf dem Weg von der Winterleiten auf den Zirbitz betrachtet.