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Seetaler Alpen

Der Zirbitzkogel (2.396 m) ist der höchste Gipfel der Lavantaler Alpen, welche den Überbegriff für die Seetaler Alpen und die Saualpe bilden. Sie gehören zu den Zentralalpen und sind Bestandteil der Ostalpen. Die Seetaler Alpen haben 14 Zweitausender Gipfel und einen Zweitausender Übergang.
Typisch für das Gebiet der Seetaler Alpen sind die vielen Seen, die großteils als Karseen entstanden sind und auch für den Namen der Alpen verantwortlich sind.

Das Wort Zirbitz stammt aus dem Slowenischen „Crevenica“ und bedeutet rot, das auf die Farbe der Vegatation anspielen könnte. Wegen der weitverbreiteten rostblättrigen Alpenrose, besser als Almrausch bekannt, die zur Blüte intensive rot und rosa Töne aufweist.

Seit 1966 ist das Gebiet um den Zirbitz ein Naturschutzgebiet und gehört seit 2006 auch zum Europaschutzgebiet. Das Gebiet wurde wegen seinem Vogelreichtum unter Naturschutz gestellt, vor allem wegen dem seltenen Mornellregenpfeifer. Dieser stammt aus der subarktischen Zone am nördlichsten Rand Europas und Asiens und hat im Gebiet um den Zirbitz seinen Brutplatz. Die Beweidung der Almen ist sehr wichtig, denn er benötigt kurzrasige und ausgedehnte Almflächen.

Auch der Steinadler wird in diesem Gebiet immer wieder gesichtet, kommt jedoch nur zur Nahrungssuche. Weitere Arten in diesem Gebiet sind der Wanderfalke, das Birk- und Schneehuhn. Auch viele Schmetterlingsarten sind in diesem Gebiet zu Hause. Das Dreispalitge Labkraut wächst in Österreich nur am Zirbitz. (Vogelschutzgebiet 2.310 ha)